Faszinierendes Keramikhandwerk

Im Keramik Haus präsentieren etwa 200 Keramiker und Töpfer ihre Arbeiten. Von einem dutzend finden Sie hier dauerhaft das komplette Produktionsspektrum. Gern empfehlen wir Ihnen aber auch einmal einen Besuch dieser Werkstätten. Zum Beispiel an den Tagen der offenen Töpfereien. Das sind immer ganz besondere Erlebnisse.

Griffe beim Drehen einer Flasche:

1. Ein Klumpen Ton wird abgewogen, auf den Scheibenteller aufgeschlagen und zentriert, bis er absiolut ruhig dreht. Das ist eine der schwierigsten Phasen des Drehen. Wer hier pfuscht, hat schon verloren. Ton verzeiht nicht. 2. Mit dem Daumen wird ein Loch in den Klumpen gedrückt und der Böden aufgezogen.

Verdichten und Stellen

3. Der Boden wird bei Drehen gleichmäßig verdichtet, er muss die gleiche Stärke bekommen, wie später die Gefäßwand. Sonst reißt der Scherben. 4. Die Flschenwand wird mit dem Stellgriff etwas in die Höhe gezogen und schließlich ebenfalls verdichtet.

Die Gefäßwand wird ausgezogen

5. Mit dem Zangengriff und danach mit dem Knöchelzug oder dem Westerwalder Griff wird die Wand weiter bis in die gegeplante Höhe gezogen. 6. Oben wird ein dicker Rand gelassen, um das Gefäß beim Drehen in der zylindrischen Form zu halten und später Material für den Flaschenhals zu haben.

Die Flasche wird geformt

7 Der Körper wird nun mit einer Kammschiene aus Holz, Plastik oder Metall in die Endform gebracht. 8. Dann wird der Zylinder im oberen Teil verengt und der Flaschenhals ausgezogen. Dazu braucht es viel Gefühl und Sicherheit.

Der Flaschenhals wird gezogen.

9. Zuletzt wird der Flaschenhalsabschluss geformt, 10. die Flasche wird dann mit einem Schwamm von überschüssigem Wasser befreit und schließlich mittels Draht vom Scheibenteller geschnitten. Jetzt folgen Trocknung, das Abdrehen, dann ein erster Schrühbrand. Nach dem Abkühlen wird die Oberfläche glasiert, engobiert und/oder bemalt und die Flasche dann nochmals gebrannt.

Faszinierendes Keramikhandwerk Griffe beim Drehen einer Flasche: Verdichten und Stellen Die Gefäßwand wird ausgezogen Die Flasche wird geformt Der Flaschenhals wird gezogen.

GALERIE SCHEIBENTÖPFER

 

Ludwig beim Drehen
BESTE HANDWERKSKUNST
 
Sie haben in der Regel 3 Jahre das Töpferhandwerk gelernt, dann weitere Jahre als Gesellen in verschiedenen Töpfereien gearbeitet oder ein Studium absolviert. Sie sind dann oft, um weitere Erfahrungen zu sammeln, durch andere Länder  gezogen und haben schließlich die Werkstatt der Eltern übernommen oder eine eigene neu gegründet. 
Die besten von ihnen haben eine eigene unverwechselbare Handschrift gefunden.
Eines eint sie alle: Die Formgebung ihrer Produkte erfolgt hauptsächlich auf der Töpferscheibe. Aus einem unscheinbaren Klumpen Ton werden hohe oder weite Gefäße gedreht, in den meisten Fällen sehr funktional, mit einem hohen Gebrauchswert und langer Lebensdauer. Töpfe fürs Leben eben.

Ermöglicht die Formgebung schon eine enorme Vielfalt, bietet die weitere Bearbeitung - das Dekorieren und Brennen - nochmals unendliche Varianten kreativer Gestaltung.

 Im Keramik Haus finden Sie keramische Vielfalt wie sonst nur auf sehr guten Töpfermärkten: Keramiken von rund 200 Handwerkern und Künstlern aus ganz Europa. 

Töpfermeister Peter Ludwig aus  Görzke ist einer der besten seiner Zunft.

Bei uns finden Sie ein breites Sortiment seiner Arbeiten.

 

In der „Galerie Scheibentöpfer” finden Sie von Keramikern aus ganz Deutschland, Frankreich und den Niederlanden, hier Fayencen von Susan Noske-Heisinger und Steffi Barchewitz.

Reindert Overduin aus Frankreich kam im Herbst 2020 zu uns. Farbenfrohe Slipware, jedes Stück ist selbstredend ein Unikat, frei geformt, frei bemalt. Und es sind die letzten Keramiken für uns. Unfassbar: Reindert ist überraschend verstorben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Margret Ewert ist im norddeutschen Visbek zu Hause. Sie stempelt, schnitzt, rädert ihre Oberflächen und glasiert sie innen mit Holzasche von Apfelbäumen aus dem Alten Land. Ihr Mann, Wolf Ewert, baut humorvolle  Skulpturen. In der Regel findet man Arbeiten von ihm in unserer „Galerie der Unikate”.

  Töpfermeister Peter Ludwig ist schon seit Jahren im Keramik Haus mit seinen Arbeiten vertreten. Sein Angebot wird immer breiter. Hervorragendes Steinzeuggeschirr, traditionelle Formen, die u.a. wegen ihrer Zeitlosigkeit so beliebt sind. Höchster Grauchswert für den Alltag!

Yvon Gauchot aus Frankreich  treffen wir einmal im Jahr auf dem Diessener Keramikmarkt, der bedeutendsten Keramikausstellung Europas. Wer dort teilnehmen darf (eine Fachjury wählt aus hunderten Bewerbern aus der ganzen Welt), gehört zum Olymp  der Keramik. Yvon zählt dazu: Traumhafte Fayencen auf  sehr lebendigen Schalen, Schüsseln, Krügen, Tassen, Bechern und Vasen.

Wolfgang Knapp kommt aus Trebgast und präsentiert seine Arbeiten seit dem Herbst vorigen Jahres im Keramik Haus Rheinsberg: Haltbares Steinzeug mit Engobenbemalung und schützender transparenter Glasur. Seine besondere Liebe gehört Gefäßen zu Backen und Kochen. Sein Service: Leckere Rezepte, die es bei uns zu seinen Formen gratis dazu gibt .

Armin Skirde aus Höhr-Grenzhausen gefällt durch den von ihm gewählten Steinzeugton, eine hellbrennende Masse mit vielen Pyritspots, die er in der Regel nur innen glasiert. Oft witzig seine Zeichnungen, die manchmal an Höhlenmalerei erinnern. Er ist damit einzigartig in Europa.

Auch Ellen und Peter Krempl sind bei uns neu im Angebot. Wir kennen beide Keramiker schon lange. In der Ausstellung „100 schönste Tassen” waren ihre Pötte immer schnell vergriffen, deshalb bieten wir nun  ihr gesamtes Sortiment an. Das Edelweiß-Motiv signalisiert, wo sie zu Hause sind: Im bayrischen Wald.

 

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