1. Zentrieren 2. Aufbrechen

Das Drehen einer Keramik erfolgt in Schritten. Der wichtigste Schritt: Das Zentrieren eines Tonballens. Dann wird der Ballen aufgebrochen. Es entsteht ein Tonring mit Boden. Der Bodendurchmesser entspricht etwa dem Innendurchmesser des geplanten Gefäßes.

3. Boden setzen 4. Stellgriff

Der Boden wird verdichtet. Seine Endstärke muss der Wandstärke des Gefäßes entsprechen, jedoch das spätere Abdrehen des Bodens berücksichtigen. Dann wird die Gefäßwand mit dem Stellgriff gerichtet und der obere Rand des Tonringes etwas verdichtet.

5. Zangengriff 6. Westerwälder

Mit dem Zangengriff der rechten Hand wird die Gefäßwand in einem ersten Schritt ausgedünnt und nach oben getrieben. Weitere Höhe erreicht man mit dem Westerwälder Griff oder dem Knöchelzug. Beide Griffvarianten verdünnen die Wand und treiben den Ton in die Höhe.

7. Kammschienenzug 8. Flaschenhals formen

Der Zug mit der Kammschine, einem Werkzeug aus Holz, glättet und beruhigt die Wand, dünnt sie nochmals aus und schiebt sie ein letztes Mal in die Höhe und formt den Körper endgültig. Dann wird der obere Teil des Zylinders zum Flaschenhals verjüngt.

9. Halsabschluss 10. fertige Rohform

Der Ton des Flaschenhalses wird nach außen umgeklappt. So erhält der Hals einen entschiedenen Abschluss. Nun wird die Rohform der Flasche von der Scheibe geschnitten und zum Trocknen gestellt. Später kann die Flasche auch zum Krug gestaltet werden, indem man ihr einen Henkel verpaßt.

1. Zentrieren       2. Aufbrechen 3. Boden setzen       4. Stellgriff 5. Zangengriff       6. Westerwälder 7. Kammschienenzug       8. Flaschenhals formen 9. Halsabschluss       10. fertige Rohform

GALERIE SCHEIBENTÖPFER

 

Ludwig beim Drehen

BESTE HANDWERKSKUNST

 
Sie haben in der Regel 3 Jahre das Töpferhandwerk gelernt, dann weitere Jahre als Gesellen in verschiedenen Töpfereien gearbeitet oder ein Studium absolviert, sind oft, um weitere Erfahrungen zu sammeln, durch andere Länder  gezogen und haben schließlich die Werkstatt der Eltern übernommen oder eine eigene neu gegründet. 

Die besten von ihnen haben sich einer bestimmten Technik gewidmet und eine eigene unverwechselbare Handschrift gefunden. Eines eint sie alle: Die Formgebung ihrer Produkte erfolgt hauptsächlich auf der Töpferscheibe. Aus einem unscheinbaren Klumpen Ton werden hohe oder weite Gefäße gedreht, in den meisten Fällen sehr funktionell, für einen bestimmten Gebrauch gedacht.

Ermöglicht die Formgebung schon eine enorme Vielfalt, bietet die weitere Bearbeitung - das Dekorieren und Brennen - unendliche Varianten kreativer Gestaltung.

 Im Keramik Haus finden Sie keramische Vielfalt wie sonst nur auf sehr guten Töpfermärkten.. 

   

 Töpfermeister Peter Ludwig aus  Görzke führt auf manchen Töpfermärkten sein Können vor.

 

In der „Galerie Scheibentöpfer” finden Sie die kompletten Angebote von einem Dutzend Keramikern 

 

 

Zweifarbiges Craquelée von Claudia Karer, dazu Malerei per  
       Wachsabdeckung

 

 

 

 

 

 

                 Fayencen von Marlis Radebold                  Engobenmalerei von Edgar Lehmann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kristallglasur von Ute Böhm                                  Slipware von Erik du Chatenier

KERAMIK HAUS RHEINSBERG

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